Wettbewerb 2023, 1. Preis
Eröffnung September 2026
Das Fissikus steht im historischen Ortskern von Fiss und bündelt auf dem Areal der ehemaligen Volksschule die Nutzungen Kinderkrippe, Kindergarten, Volksschule und Hort, sowie weitere Gemeinschaftseinrichtungen in einem gemeinsamen Bildungszentrum.

Das Fissikus baut am Dorf weiter: Eine Gruppe von Häusern spricht die Sprache des Ortes, mit weißen Wänden, dunklen Dächern verzahnt sie Gassen, Höfe und Bergblicke mit dem gewachsenen Ortskern von Fiss.

Im Inneren organisiert sich das Raumprogramm um flexibel nutzbare Erschließungsräume. Überraschende Blickverbindungen und eine
differenzierte Belichtung über verschieden große Fenster und Oberlichter
schaffen eine spannende Raumabfolge bis in die Dachgeschosse, die durch
graugrünen Kalkputz atmosphärisch bestimmt ist.

Die Klassenräume sind wie "gute Stuben" mit hellem Eschen- und Fichtenholz verkleidet. Orte, an denen Kinder ankommen und sich konzentrieren können.

Wie bei den alten Häusern sind die Eingänge durch Bögen überhöht. Sie verbinden das Innere mit dem öffentlichen Raum.


Anstelle der bestehenden Schule entstehen drei miteinander verbundene Baukörper, deren zum Tal orentierte Giebel eine differenzierte Dachlandschaft bilden und zugleich auf die Nachbarbebauung Rücksicht nehmen.

So entsteht ein identitätsstiftendes Schulhaus, das das Ortsbild von Fiss nachhaltig bereichert und als offener Bildungs- und Begegnungsort wirkt.

Diese Gebäudegruppe wird sich in das nachbarschaftliche Ensemble mit Museum, alten Bauernhöfen und öffentlichen Flächen einfügen.

Anstelle der bestehenden Schule entstehen drei miteinander verbundene Baukörper, deren zum Tal orientierte Giebel eine differenzierte Dachlandschaft bilden und zugleich auf die Nachbarbebauung Rücksicht nehmen. Durch die Setzung der Gebäude entstehen charakteristische Freiräume: ein neuer Dorfplatz als öffentliches Entrée, ein durchgängiger öffentlicher Fußweg, sowie gefasste Freiräume mit Sonne für die Kinder.