• Unser Wettbewerbsbeitrag: Ein schlankes Haus aus Holz.

    Wir sehen keine Veranlassung zu einem statisch ausgeformten „Rathausplatz“, weil es dafür an Bespielung und Frequenz fehlen würde. Im Gegenteil, die Hohenemser Innenstadt zeigt neben dem zentralen Schlossplatz eine Vielzahl von Erweiterungen des Straßenraumes, die eine hohe Aufenthaltsqualität bieten,  ohne dabei „Platz“ zu sein. Die Begegnungszone als Raumkontinuum, als Kette von einander abwechselnden Aufweitungen und Richtungen erscheint uns als die ortstypische und daher sinnfällige Raumstruktur. Das neue Rathaus stellt sich schmal in den Fluß der zu erwartenden Fußgängerbewegungen und bietet folgerichtig zwei Eingänge an: Einen nach Nordwesten, einen nach Südosten. So wie das alte Rathaus, wird auch das neue ganz aus Holz gebaut sein. Als Höhepunkt der neuen Stadteinfahrt von Hohenems, da, wo die Umfahrung auf die alte Straße nach Dornbirn trifft, wo der Transit die Innenstadt erblickt, an dieser Stelle wird ein schlankes Stadthaus aus Holz stehen. Nicht nur die Struktur ist komplett aus Holz, sondern auch die Fassaden und der Innenausbau.

Rathaus Hohenems, Wettbewerb , 2021