• Sozialzentrum Brachsenweg | einstufiges, anonymes, privates Verfahren mit geladenen Teilnehmern

    Das neue Sozialzentrum wird viele Funktionen unter einem Dach vereinen. In Verbindung mit großzügigen Aussenanlagen wird es bestehende funktionale Defizite der umgebenden Wohnbauten abfedern und zu einem lebendigen Quartierszentrum werden.

    Die Besucher können das Sozialzentrum mit privaten PKWs, Öffis, Fahrrädern oder zu Fuss über den südlich vorgelagerten Platz erreichen. Die Anlieferung für Lebensmittel, Wäsche und Müll erfolgt ebenerdig von Norden über eine eigene Zufahrt, die durch einen Wendehammer richtungsneutral angelegt ist.

    Das Volumen gliedert sich in die Körnung und Maßstäblichkeit der umgebenden Bauten ein, indem es durch versetzte Trakte, wechselnde Geschossigkeit und eingeschobene Höfe lebendige Raumbeziehungen zum Umfeld schafft.
    Man gelangt über einen befestigten Platz mit Solitärbäumen und einen Teil überdeckten Hof zum Eingangsbereich im Erdgeschoss. Von hier aus eröffnen sich die Wege zu allen Teilbereichen des Sozialzentrums. Das Cafe empfängt die Besucher als offener Bereich mit Aussenbezug zum Vorplatz, der Mehrzweckraum lässt sich mit dem Cafe durch bewegliche Wände zu einem großen Raum zusammenschließen.

    Das Gesundheitszentrum im Erdgeschoss erschließt sich mit einem Ring von Gängen rund um einen begrünten Innenhof, der das Gebäude gegen Nordosten hin abschließt, und gleichzeitig mit dem Umfeld räumlich verzahnt. Dieser Hof ist teilweise bis auf das Untergeschoss abgesenkt, so werden die Sozialräume und die Tiefgarage natürlich belichtet.
    Das Regelgeschoss setzt sich aus zwei versetzten Trakten zusammen, jeweils Heimat für 15 Heimbewohner, die an ihrem Scharnier die Gemeinschaftsräume versammeln und diese nach Südwesten ausrichten.

     

     

Sozialzentrum Brachsenweg in Bregenz, Wettbewerb, AT, 2024